herzhaft · Rezepte

Avocado-Hummus

Hummus besteht bekanntlich zum größten Teil aus Kichererbsen, hinzu kommen eine gute Portion Tahin und einige orientalische Kräuter und Gewürze.

Die reichhaltige Creme erfreut sich in unseren Breiten immer größerer Beliebtheit. Dabei wird das Grundrezept gerne aufgepeppt mit knalliger roter Bete und anderen hippen Ideen. Persönlich liebe ich am dollsten die Paarung mit fruchtig-saftiger Mango (richtig geil im Sommer! Hier geht’s zum Rezept ♡). Und Hummus darf man die Creme auch taufen, wenn die Kichererbsen durch Bohnen, Erbsen oder derlei Hülsenfrüchte ausgetauscht werden, die Würzung der Creme aber im Kern sozusagen humussig bleibt.

Der Hauptfigur in meinem diesem Hummus spielt die Avocado. Da aber das Tahin als wichtigster Nabendarsteller mitspielen darf und auch richtig gut zur Geltung kommt (Sesam ist 4fach vertreten: Tahin, Sesamöl, blonder und schwarzer Sesam), ermächtige ich mich hiermit für mein Rezept des Titels


Avocado-Hummus
  • 2 kleine Avocados (oder eine große)
  • 1 Schalotte
  • 1/2 Bd. Koriander
  • 1 Bio-Limette
  • 3 EL Tahin
  • 2 EL Joghurt
  • Meersalz und frisch gem. schwarzer Pfeffer
  • 2 EL gerösteter Sesam (blond und schwarz)
  • 1 EL gutes Olivenöl
  • 1 EL geröstetes Sesamöl

Das Fruchtfleisch aus der/n Avocados in eine kleine Schüssel löffeln und mit der Gabel zermanschen. Die Schale der Limette mit einer Reibe in Zesten abreißen, Schale und Saft der Limette zur Avocado geben und sofort untermischen.

Tipp: Den Avocadokern mit in die Schüssel legen. Die Limette und der Fruchtkern hindern das Fruchtfleisch der Avocado daran, allzu schnell braun zu werden.

Die Schalotte und den Koriander fein hacken und zusammen mit allen übrigen Zutaten unter die Avocado ziehen.

Wie ihr seht, habe ich das Hummus zu gebackenen Kartoffeln serviert. Ich schreibe euch noch schnell auf, wie ich die gemacht habe, denn das Avocado-Hummus schmeckt wunderbar dazu:

  • 2-3 Süßkartoffeln
  • 10 Kartoffeln
  • 3 rote Zwiebeln
  • 1/2 Knolle Knoblauch
  • 1 EL Pimenton de la vera
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl

Die Süßkartoffeln schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden, die Kartoffeln waschen und in Slices teilen. Die Zwiebeln schälen und in Slices schneiden, die einzelnen Knoblauchzehen trennen.

Tipp: Die Schale lasse ich den Knoblauchzehen beim Backen gerne. Der Knofi wird im Ofen herrlich süß und weich: wer mag, drückt das Fleisch aus der Schale und genießt es zu den Kartoffeln, wer hingegen nicht auf Knoblauch steht, gibt ihn weiter an einen Knoblauch-Fan am Tisch. In meiner Familie gibt es davon einige!

Alles auf ein Backblech legen, ordentlich salzen und pfeffern und mit dem rauchigen Paprikapulver bestäuben (es spendet ein herrliches Barbecue-Aroma). Ein paar Löffel Olivenöl zugießen und alles mit den Händen durchmischen, bis das Gemüse gleichmäßig von dem Öl und der Würze überzogen ist.

Bei 200°C ca. 30 Minuten backen, bis die Kartoffeln innen weich und außen knusprig sind.


Ein wunderbares Veggie-Essen! Heiße würzige Kartoffeln aus dem Ofen und ein leckerer cremiger Dipp dazu – was will man mehr?!

Mit ganz viel Liebe und Freude, 🧡 KatE.

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