Rezepte · süß

Papaya-Smoothie mit Tonkabohne

Smoothies gibt es in allen Variationen. Ich selbst mag es fruchtig, die grünen Gemüse lasse ich ehrlich gesagt lieber weg und stecke sie später in einen Beilagensalat. Dafür habe ich grünlich schimmernde Pistazien in den Smoothie gepackt. Ob das gilt?!

Für mich passt, was mir gerade in den Sinn kommt oder mich anlächelt, wenn ich die Schublade und den Kühlschrank öffne, mein Körper also offenbar Lust darauf hat. Ist es nicht toll, wie voll unsere Küchenschränke sind?! Wie kleine Mini-Supermärkte mit unzählig vielen Gewürzen, Obst und Gemüse, Kohlehydraten, Fetten und Proteinen, vollgepackt mit Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen….

Ich verstehe einfach nicht, wie es nervig sein kann, Lebensmittel einzukaufen. Auf dem Wochenmarkt oder im Lebensmittelladen geht mir das Herz auf! Welch reichhaltige Auswahl an Lebensmitteln wir vor der Nase haben!!! Und wir sind so privilegiert, dass wir mit den großen Einkaufswagen durch die Gänge laufen und nach Herzenslust einfach alles einpacken, was wir gerne mögen, dazu noch jede Menge Kram, den wir gar nicht wirklich benötigen oder der uns nicht einmal wirklich Nährstoffe liefert. Wir sind in der Lage, uns alles zu kaufen, auf das wir Appetit haben. Und ich nenne es sehr bewusst Appetit. Denn was Hunger bedeutet, das weiß ich nicht wirklich (und ich meine hier nicht den Hunger, den man verspürt, wenn der Magen zweimal knurrt, klar ne?!). Was für ein Privileg. Wir sollten viel öfter ganz bewusst dankbar darüber sein.

In meinem Smoothie, den ich euch heute wärmstens ans Herz lege, steckt ein ganzer Haufen gesunder Dinge (deren Vorzüge zu lesen euch wahrscheinlich eher ermüden würde, denn das würde viiiiiiiiiiiele Zeilen Text bedeuten), die ihr in jedem Supermarkt findet. Der Star aber ist die betörende Tonkabohne.

Nach ihr kann man schon mal suchen müssen. Sie macht den Smoothie einzigartig lecker. Im Netz wird man natürlich fündig, jedoch gibt es Qualitätsunterschiede, man sollte also nicht sparen, denn man benutzt sie immer sehr sparsam. Meistens findet man Tonkabohnen in Rezepten für Desserts. Seltener in deftigen Speisen, wie hier in meiner Tonka-Portwein-Sauce zu köstlichen Rinderbäckchen. So gut!!

Genug geschwärmt. Hier kommt das Rezept:


TonkaSmoothie
  • 1/2 Papaya
  • 1 Ministück Ingwer
  • 1 fingergroßes Stück fr. Kurkuma
  • 8-10 Physalis
  • 1 kleines Glas Mandelmilch (ungesüßt)
  • 1 TL Chia-Samen
  • 1/4 bis 1/2 TL geriebene Tonkabohne, je nach Größe und Qualität
  • 1 EL Pistazien
  • Saft von 3 Mandarinen
  • Pistazien

Die Mandarinen auspressen, Ingwer und Kurkuma schälen und grob zerkleinern (für die Kurkuma eventuell Handschuhe benutzen und unbedingt eine nicht saugfähige Unterlage benutzen – sie ist stark färbend!), die Physalis von den Blättern ziehen und gut waschen und trockenrubbeln. Die Papaya halbieren, von den Kernen befreien und das Fruchtfleisch herauslöffeln. Die Pistazien aus der Schale lösen. Die Tonkabohne mit einer Muskatreibe reiben.

Alle Zutaten in den Mixer geben und zu einem sämigen Smoothie mixen. Bei Bedarf mit Mandarinensaft verdünnen.


Ach, und ist euch schon aufgefallen, wie er leuchtet, der Smoothie! Diese Farbe! Gute Laune also inclusive 🧡

Mein tägliches Workout besteht ja aus Yoga und Meditation am frühen Morgen und 18 Kilometern auf meinem Fahrrad bei Wind und Wetter. Dazu so ein Energie-Smoothie und/oder einem Power-Shot und gesunder Ernährung und so leicht haut mich nichts mehr um. Und meine Seele auch nicht – bei so einem Radweg.

Und wenn ihr das nächste mal genervt den Supermarkt betretet, dann denkt vielleicht beim Blick in die vollen Regale an mich und daran, wie gut es uns geht! Namaste.

Mit ganz viel Liebe und Power, 🧡 KatE.

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