Rezepte · süß

Lebkuchen-Crunchies {Last Minute DIY aus meiner Küche}

Ganz knapp vor den Feiertagen habe ich noch eine schnelle Idee aus der Kategorie kleine Aufmerksamkeit zu Weihnachten für euch. Weihnachtlich weil Schoko-Knusperberge mit Lebkuchenaroma. Schnell weil innerhalb weniger Minuten auf dem Blech. DIY weil völlig unkompliziert selbst zu machen, daher auch super mit Kindern. 

Als Anhängsel an ein paar liebevoll selbstgemachte Crunchies gebunden macht das eher einfallslose Geldgeschenk (so beliebt es auch ist bei den Teenagern und jungen Erwachsenen um mich herum) deutlich mehr Freude!

Außerdem gibt es einige Menschen, denen man einfach eine kleine Aufmerksamkeit hinterlassen möchte: auf dem Schreibtisch, in der Handtasche, vor der Haustür / im Briefkasten.

Es braucht nicht viel um auszudrücken: Du bist mir wichtig. Schön, dass es dich gibt. Ein wenig unserer Zeit und Zuneigung mit einer kleinen Schleife dran.


An dieser Stelle möchte ich auch ein riesiges Dankeschön an meine Blog-Besucher richten! Ich mache das hier vordergründig aus reiner Freude und aus kreativem Antrieb heraus. Aber natürlich freue ich mich riesig über jeden Klick auf meine Seite und über jedes einzelne Feedback, denn so ergibt dieses Blog-Ding noch viel mehr Sinn! Und darum:

Schön, dass du da bist!

~🧡~


Lebkuchen-Crunchies

500 g Schokolade in Stücke teilen und im heißen Wasserbad schmelzen lassen. 2 EL Lebkuchengewürz zufügen und untermischen. 100 g Mandelstifte unter die Schokolade heben.

 In einer großen Schüssel 200 g ungezuckerte Cornflakes, 50g Amaranth gepufft und 50 g Quinoa gepufft  mischen.

Die Gewürz-Schokolade mit den Mandelstiften über die Flakes-Mischung geben und gut verrühren, bis alles gleichmäßig von der Schokolade überzogen ist.

Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und trocknen lassen (ca. 2 Stunden).

Pro-Tipp: Währenddessen sehr gut darauf aufpassen – du wirst etwa alle 3 Minuten ein Familienmitglied beim Stibitzen erwischen!!

Die köstliche Aufmerksamkeit in schöne Gläser oder Tütchen füllen und weihnachtlich dekorieren.

Für die Anhänger Salzteig anrühren (2 Tassen Mehl, 1 Tasse Salz, 1 Tasse Wasser) und ausrollen, mit Keksstempeln verzieren und ausstechen. mit einem Zahnstocher ein Loch hineinpieksen und trocknen lassen.

Im verschlossenen Behälter halten Crunchies ca. 2 Wochen.


Ich wünsche euch die allerschönsten Festtage: seid im Moment, genießt eure Herzensmenschen und freut euch an deren Freude!

 Alles Liebe, 🧡 KatE.
herzhaft · Rezepte

Suppe á l`Orange

Diese Suppe sieht so wunderschön leuchtend aus! Jedenfalls in meinen Augen. Aber wer mich kennt, der weiß, dass alles, was orange ist, mein Herz hüpfen lässt. In diesem Fall aber geht die Freude gleich in den Magen, denn das Süppchen schmeckt so toll, wie es aussieht.

Das Rezept entstand ganz zufällig und spontan: vor ein paar Tagen habe ich mit Freundinnen einen Weihnachtsmarkt besucht. Es war nicht so kalt, aber es nieselte fast durchgehend und am Ende wurde der Regen so stark, dass ich nach Hause fuhr. Auf dem Heimweg fühlte ich mich durchnässt und durchgefroren. Ich freute mich auf die Wärme daheim und bekam eine riesige Lust auf eine warme Suppe. Ich überlegte, welche Zutaten da sind: da war noch ein halber Kürbis, der verbraucht werden müsste, ein Bund Möhren, das nicht wie geplant zum Einsatz gekommen war und eine orangefarbene Paprika im Kühlschrank, die man roh nicht mehr hätte essen wollen.

Zu Hause am Herd, in trockenen Tüchern, nahm das Süppchen ganz automatisch Formen an und heraus kam diese leuchtende Komposition aus leckeren vitalisierenden Aromen.


Kochen und Essen


ein schöpferischer Vorgang voller Respekt für die Zutaten, Achtsamkeit dem Körper gegenüber, Liebe für`s Detail und Genuss für die Sinne

Ob ich für mich alleine koche oder für die ganze Familie spielt letztlich keine Rolle. Es macht mir fast immer den größten Spaß etwas zu kochen, vor Allem wenn ich Appetit habe.  der Vorgang an sich ist für mich Freude, Kreativität und Entspannung zugleich. Und wenn sich nachher alle freuen, weil es so lecker schmeckt, dann kommt das noch on Top. Ich kann mich aber auch ganz für mich alleine freuen und genießen. So sollte Koche und Essen sein – ein schöpferischer Vorgang voller Respekt für die Zutaten, Achtsamkeit meinem Körper gegenüber, Liebe für`s Detail und Genuss für die Sinne. 



Suppe á l`Orange

  • 3 Schalotten
  • 3 Zehen Knoblauch
  • jeweils 3 Stängel Koriander mit Wurzel und Thai-Basilikum (die Blätter für später beiseite legen)

Alles fein hacken und in etwas Olivenöl auf kleiner Stufe sanft anschwitzen.

  • 1 kg Möhren
  • 1 Süßkartoffel
  • 1 orangefarbene Paprika 
  • ein 10 cm langes Stück Butternuss-Kürbis
  • ein 5 cm langes Stück frischen Kurkuma

putzen, in grobe Stücke teilen  und zusammen mit

  • 1 EL Butter

in den Topf geben. Das Gemüse weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. 

  • 1,5l Wasser (mit Brühetöpfchen für nur 1 Liter)

zufügen und bei geschlossenem Deckel (für den Erhalt der Vitamine ) kochen, bis das Gemüse weich ist.
Den Herd herunterschalten, so dass die Suppe nicht mehr kocht. Alles schön glatt und sämig pürieren. Mit

  • 2 TL Oystersauce
  • Saft von 3 Orangen
  • Salz und Pfeffer

würzen. Nicht mehr kochen (ich kann es nicht oft genug sagen: wir wollen die Vitamine erhalten) .

Für das 

Koriander-Haselnuss-Pesto
  • Blätter des Thai-Basilikums und des Korianders der Suppenbasis (s.o.)
  • 1 Bund Koriander 
  • 1 Hand voll alten Gouda, gerieben
  • 70 ml Haselnuss-Öl + 30 ml gutes Olivenöl
  • 1 Hd. voll Haselnüsse 

zu einem glatten Pesto pürieren.

Toppings

Die Suppe in Teller geben und mit dem Pesto,

  • geriebenem Käse
  • Korianderblättchen
  • gehackten Haselnüssen
  • Orangenscheiben, ohne Schale und geachtelt

garnieren. 


Natürlich ist jede Menge Suppe übrig geblieben, denn es war spät geworden und ich war nach einem Teller satt. Die Fotos sind dann ganz in Ruhe am nächsten Tag entstanden. Wenn ihr jetzt aber denkt: „ist ja klar, nach einem langen Tag schießt sie vielleicht ein schnelles Foto von oben, macht aber keinen großen Zinnober mehr von wegen Set aufbauen und Motiv ausleuchten und so, bis die Suppe kalt ist“, dann habt ihr Recht.

Allerdings täuscht ihr euch, wenn ihr denkt, dass ich mir beim Anrichten des Tellers für die Fotos  mehr Mühe gegeben habe, denn meine Suppe, die ich am Abend ganz in Ruhe und für mich allein aß (denn meine Familie hatte schon gegessen, während ich auf dem Weihnachtsmarkt war), sah ganz genau so aus.

Nur das Foto-Set an sich, das ganze drumherum, das mache ich für den Blog und für Euch. Und auch hierbei habe ich größten Spaß! Ich liebe es einfach, kreativ zu sein. Während schöpferischer Prozesse bin ich voll in meinem Element und tief in mir glücklich und zufrieden. Und natürlich möchte ich mit dem Ergebnis dazu inspirieren, meine Rezepte nachzukochen. Ich hoffe sehr, ihr freut euch auch ein bisschen! 

Alles Liebe, 🧡 KatE. 

Rezepte · süß

Hausgebackenes Granola {Teil II}

Granola ist so unglaublich vielfältig, mir fallen unendlich viele Varianten ein. Das ist das tolle am selber machen: niemand darf mir vorschreiben, welche Zutaten ich zufüge.  In diesem Post habe ich Euch zwei Rezepte verraten: das eine mit vielen Nüssen, knusprigen Kokoschips und sehr gesunden Berberitzen, das andere mit einer dreifachen Ladung Schokolade und Glück. Heute habe ich euch zwei neue Kombinationen mitgebracht. 

Mittwochs frühstücke ich im Büro immer mit ein paar Kolleginnen zusammen. Eigentlich gibt es immer Brötchen. Letzte Woche habe ich die Ladies aber mit zwei Granola-Versionen überrascht und sie gleichzeitig als Vorkoster benutzt. Sie fanden das gar nicht weiter schlimm. Im Gegenteil.  Win-win. Oder besser gesagt: win-win-win! Für die Kollginnen, für mich und für Euch gleich mit. Denn hier kommen die Rezepte: 


Granola
mit getrockneter Mango und Pistazien

Zutaten:

  • 250 g kernige Haferflocken
  • Eine Tasse Quinoa gepufft
  • 4 EL Leinsaat
  • 2 gehäufte EL Kokosfett
  • 3-5 EL Honig
  • 100 g getrocknete Mangostreifen, in feine Streifen geschnitten
  • 100 g kalifornische Pistazien, geröstet und gesalzen, grob gehackt

Haferflocken, Quinoa, Leinsamen, Kokosfett und Honig in einer Schüssel gut durchmischen, bis die trockenen Zutaten gleichmäßig von Kokosfett und Honig überzogen sind.  Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmäßig verteilen und 20 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 170 °C backen. Auskühlen lassen. Mango und Pistazien untermischen und in ein Vorratsglas füllen. 


Granola
mit Karamellsplittern und Pinienkernen

Zutaten

  • 250 g kernige Haferflocken
  • eine Tasse Amaranth gepufft
  • 4 Esslöffel Saatenmix (Sesam, Leinsamen, Blaumohn, Schwarzkümmel)
  • 2 EL Kokosfett
  • 2 EL Honig
  • 150 g Pinienkerne
  • 12 harte Karamellbonbons und etwas weiches Karamell

Haferflocken, Amaranth, Saatenmix, Kokosfett und Honig in einer Schüssel gut durchmischen, bis die trockenen Zutaten gleichmäßig von Kokosfett und Honig überzogen sind.  Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmäßig verteilen und 10 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 170 °C backen. Die Pinienkerne zugeben, alles nochmals durchmischen und weitere 10 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Unterdessen die Karamellbonbons /-riegel mit einem scharfen Messer in Splitter zerteilen. Unter das ausgekühlte Granola mischen und in ein Vorratsglas füllen. 

Die Zubereitung dauert etwa 30 Minuten einschließlich der Backzeit.


Was habt ihr denn am Liebsten in eurem Müsli? Mögt ihr es lieber fruchtig oder schokoladig oder nussig? Für mich geht ziemlich alles, nur knusprig muss es unbedingt sein. Und wie ist es mit ungewöhnlichen Würznoten wie dem Kreuzkümmel?

Tipp:    am liebsten esse ich mein Granola mit Ayran. Die Konsistenz ist perfekt (dicker als Milch, aber nicht so dick wie Joghurt) und ich stehe auf die salzige Note. Müsst ihr unbedingt mal ausprobieren! 

In einem hübschen Glas kann man so ein selbstgebackenes Müsli auch prima als kleines Weihnachtsgeschenk. Ich würde mich sehr darüber freuen. Schließlich ist Liebe eingebacken. 

Stay cruchy and healthy!

Alles Liebe, 🧡 KatE.

Nimm mich mit auf Pinterest: